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Am 11. November fand in diesem Jahr das Martinsturnier der Velberter Schachgesellschaft statt. Dieses Turnier gehört
inzwischen fest in den Kalender des Vereins, und wenn Ihr mich nach dem schönsten Turnier der VSG fragt, dann
muss zumindest ich nicht lange überlegen!
Dieser Eindruck scheint sich auch ziemlich rumgesprochen zu haben. Fand das Martinsturnier in den ersten Jahren noch als
fast reine Jugendveranstaltung statt, zu der sich lediglich ein paar Erwachsene
„verirrten“, so hatten die Erwachsenen heuer sogar das zahlenmäßige
Übergewicht. Auch hinsichtlich der Spielstärke kann sich das Turnier
mittlerweile sehen lassen. Denn die Spieler der ersten Mannschaft haben
entdeckt, dass da ein reizvoller Turnierabend stattfindet. Oder sind es die
traditionellen Weckmänner für alle Teilnehmer, die zur Teilnahme locken?!
Besonders schön ist natürlich, dass dieses Turnier auch Spieler anzieht, die nur noch selten am Schachbrett aktiv sind.
Hartmut Nickel wurde mit großem Hallo begrüßt und schlug sich mehr als achtbar.
In diesem Jahr waren insgesamt 27 Spieler und eine Spielerin am Start. Darunter waren 12 (mehr oder weniger) Jugendliche.
Gespielt wurde im Schweizer System, so dass in den Runden jeweils Spieler mit möglichst gleicher Punktzahl gegeneinander gelost werden.
Die Bedenkzeit betrug je Spieler und Partie 15 Minuten.
War es diese Bedenkzeit, weniger hektisch als 5-Minuten-Blitz, aber immer noch wenig genug für kurze und spannende Partien,
die unsere „Senioren“ beflügelte? Jedenfalls wurde das Turnier sehr deutlich
eine Beute der „alten Garde“!
Mit fast weißer Weste und 6,5 Punkten aus den sieben Runden gewann Horst Eigen das Turnier und die schöne Siegtrophäe. Er gab
lediglich gegen den Zweitplatzierten, Gerhard Ziese einen halben Punkt ab und überstand das Turnier ungeschlagen. Eine wahrlich souveräne Vorstellung, zu der
man nur gratulieren kann!
Alleiniger Zweiter wurde Schachfreund Ziese mit 5,5 Punkten, während im internen Familienwettkampf Klaus Diesing aufgrund der
besseren Feinwertung die Nase gegenüber seinem Sohn Christian vorne hatte. Beide erzielten 5 Punkte.
Auf den folgenden Plätzen landeten mit je 4,5 Punkten Peter Högström (5.) und Markus Boos (6.) vor nicht weniger als acht
Spielern mit 4 Punkten.
Bester Jugendlicher wurde Waldemar Latz mit 4 Punkten, also mehr als 50 %, auf Platz 13.
Erfreulicherweise blieb kein Teilnehmer ohne Punktgewinn, denn auch Chris Rutenkolk auf Platz 28 konnte in einer Partie
seinen erfahreneren Gegner geschickt in eine Pattfalle locken und erzielte so ein Remis. Als Erinnerung an diesen kleine Erfolg und an ein schönes Turnier
erhielt er die Schnecke für den „Besten von hinten“.
Insgesamt war das Martinsturnier ein spannendes Ereignis, das von allen Spielern mit guter Laune und großer Fairness betrieben
wurde. Es gab natürlich etliche Favoritenstürze und Zeitnotdramen. Aber bei dieser Schachvariante gehört es eben auch dazu, dass man die Zeit überschreitet
drei Züge bevor man den Gegner mattgesetzt hätte...
Auch in diesem Jahr gebührt der besondere Dank Birgit Gillessen, die mit viel Liebe und Arbeit nicht nur die Vorbereitung des
Turniers gestaltet und souverän am Computer Auslosung und Ergebnisverbuchung vorgenommen, sondern auch für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Gäste
gesorgt hat.
Für alle, die noch eine Motivation für das Martinsturnier des Jahres 2004 brauchen: es gab neben den üblichen (alkoholfreien!) Getränken noch Kaffee, Kuchen und süße Knabbereien. Den
Weckmann habe ich ja schon erwähnt.....
Zum Abschluss nochmals der Endstand des Martinsturniers 2003: 1. Eigen 6,5; 2. Ziese 5,5; 3. Diesing, Klaus 5,0; 4. Diesing, Christian 5,0; 5. Högström 4,5; 6. Boos 4,5;
7. Szymaniak 4,0; 8. Brell 4,0; 9. Nickel 4,0; 10. Solbrig 4,0; 11. Krüger, Helmut 4,0; 12. Homberg 4,0; 13. Latz, Waldemar 4,0; 14. Eggert 4,0; 15. Lange 3,5; 16. Günther
3,5; 17. Kowalzick 3,0; 18. Curdts 3,0; 19. Maurer 3,0; 20. Ringel, U. 3,0; 21. Markow 3,0; 22. Jünemann 3,0; 23. Gillessen, Isabel 2,5;
24. Jacobsen 2,0; 25. Knoll 2,0; 26. Winnemann 2,0; 27. Engelhardt 1,0; 28.
Rutenkolk, Chris 0,5.
Text von Wolfgang Eggert nachfolgende Bilder von Birgit Gillessen
Um sich die Bilder in Orginalgröße anzusehen, bitte auf das Bild klicken
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